Typengerecht arbeiten im Team: der Schlüssel für Erfolg im Beruf
Mit Persönlichkeitstest – das neue Buch von Stefanie Stahl und Dr. Christian Bernreiter


Was sind meine Stärken und wie kann ich sie im Job optimal einsetzen? Wie kommt die richtige Aufgabe zur richtigen Person? Warum sind manche erfolgreich und andere nicht?

Die Potenziale von uns selbst und anderen richtig einschätzen zu können, ist der Schlüssel für eine kooperative und konstruktive Zusammenarbeit. Basierend auf der Typologie von Myers/Briggs stellen Stefanie Stahl und Christian Bernreiter die Grundlagen einer typengerechten Team-Bildung vor. Mithilfe eines Persönlichkeitstests lassen sich passgenaue Stärkenprofile erstellen. So sind die Extrovertierten gut im Kundenkontakt, die Abstrakten haben ein Händchen für Konzepte und die Fühlentscheider sorgen für vertrauensvolle Arbeitsbeziehungen. Erfolge sind damit kein Zufall mehr, sondern ergeben sich durch den passgenauen Einsatz aller Team-Mitglieder.

 

Eine Leseprobe

Die vier psychologischen Dimensionen

Wie lässt sich ein bestimmter Typ Mensch bestimmen? Um ihn möglichst genau zu erfassen, müssen Wesensmerkmale gefunden werden, die für ihn typisch sind und ihn von den meisten anderen unterscheiden. Gleichzeitig müssen sie wirklich fundamental sein, also von Anfang an vorhanden. Das ist so bei angeborenen Eigenschaften, die in hohem Maße genetisch festgelegt sind, wie etwa das Temperament. Ganz offensichtlich ist es uns zu großen Teilen in die Wiege gelegt, ob wir eher lebhaft oder phlegmatisch sind. Dagegen gibt es Eigenschaften, die stark von der Erziehung geprägt werden.

Dazu zählen etwa Ehrlichkeit, Höflichkeit oder Hilfsbereitschaft. Bei den genetisch bedingten Charakterzügen bleibt nicht viel Raum für »Umerziehung«, dafür aber ein großes Lernfeld für Akzeptanz und Respekt. Das gilt für den privaten wie den beruflichen Kontext gleichermaßen. In der Typenlehre wird von vier psychologischen Dimensionen ausgegangen, die unsere Persönlichkeit, unseren Wesenskern bestimmen. Auch wenn jede der Dimensionen zwei theoretische Endpunkte hat, gibt es dazwischen doch viele Abstufungen. Das lässt sich am Beispiel der ersten Dimension zeigen, bei der sich die Extraversion auf der einen Seite und die Introversion auf der anderen gegenüberstehen.

Kein Mensch ist ausschließlich introvertiert, denn jeder Introvertierte erlebt auch extravertierte Momente – und umgekehrt. Dennoch neigen die allermeisten eher zu einer der beiden Seiten. Deswegen spricht man in der Typenlehre auch von Neigungen beziehungsweise Präferenzen. Diese liefern auf jeder Dimension zahlreiche Informationen über die Verhaltens-, Denk- und Gefühlsmuster eines Menschen. Kombiniert man die einzelnen Präferenzen, ergeben sich 16 mögliche Persönlichkeitstypen. Zunächst lernen Sie die vier Dimensionen kennen:

• Extravertiert – Introvertiert

Extravertierte sind gesellig und lieben die Abwechslung. Sie schöpfen Energie aus dem Kontakt mit anderen Menschen.
kontaktfreudig, umgänglich, redefreudig, risikobereit, impulsiv, aggressiv.
Introvertierte mögen ihre Ruhe und brauchen Zeit für sich alleine, um Kraft zu schöpfen. konzentriert, reserviert, guter Zuhörer, vorsichtig, verschlossen, ängstlich.

Konkret – Abstrakt

Konkrete sind Pragmatiker mit einem sehr guten Blick fürs Detail. Sie interessieren sich mehr für die handfesten Fakten als die Theorien. Detailwahrnehmung, praktisch, realistisch, genau, faktenbezogen, pingelig.
Abstrakte interessieren sich für Theorien und die großen Zusammenhänge. Sie suchen nach den Verbindungen zwischen den Dingen. Musterwahrnehmung, ideenreich, spekulativ, visionär, theoretisch, nachlässig.

• Denkentscheider – Fühlentscheider

Denkentscheider sind analytisch und sachorientiert. Bei Entscheidungen lassen sie sich von faktischen Notwendigkeiten leiten. sachlich, kritisch, lösungsorientiert,höflich, kühl/distanziert.
Fühlentscheider sind auf Harmonie und Ausgleich bedacht. Sie bedenken bei ihren Entscheidungen immer auch die Konsequenzen für andere. Die großen Zusammenhänge. wertebezogen, zugewandt, kooperativ, herzlich, leicht kränkbar.

• Organisiert – Locker

Organisierte wollen Dinge zum Abschluss bringen und sind daher gut strukturiert. Sie haben ein gutes Zeitmanagement. zielbewusst, planorientiert, organisiert, gutes Zeitgefühl, entschlussfreudig, dominant.
Lockere Typen sind flexibel und anpassungsfähig. Sie haben eher Angst, etwas zu verpassen, als eine Sache nicht zum Abschluss zu bringen. spontan, anpassungsfähig, flexibel, kreativ, abwartend, chaotisch.

Hierbei soll es um diejenigen Aspekte der Persönlichkeit gehen, die für den Job wichtig sind: Wie zeigen sich bestimmte Eigenschaften in der Arbeitsweise, in der Herangehensweise an Projekte, in der Zusammenarbeit mit Kollegen? Wie wirkt sich die Neigung zu einer Dimension auf den jeweiligen Führungsstil aus? Wie lässt sich ein bestimmter Typ am besten handeln, beziehungsweise wie möchte er behandelt werden, welche Besonderheiten sind im Umgang mit ihm zu berücksichtigen? Hierzu kann die Typenlehre eine Vielzahl an Informationen geben…

Würden Sie gerne wissen, wo Ihre Potentiale liegen und wie Sie am besten mit Ihren Schwächen umgehen?

 

Nach dem Persönlichkeitstest fangen erst die Fragen an. Im Buch stehen weitere Erkenntnisse. Hier kaufen…

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