Üblichkeit unterbrechen und neue Wege gehen!

Arbeiten Sie im Homeoffice? Könnte das für Sie eine Dauerlösung sein? Oder doch nicht?

Wegen der Corona Pandemie sind viele im Homeoffice. Allmählich entspannt sich die Lage in der Nation. Der Dichtestress im Homeoffice wird sich wieder lichten. Die nährstoffreiche Umgebung für Konflikte im Homeoffice wird wieder getauscht in die Bürogemeinschaft mit Kolleginnen und Kollegen. Wie geht es Ihnen mit „Back to the office?“


Home oder Office? – Das ist hier die Frage.


Die Pandemie hat die Üblichkeit unterbrochen. Der früher so wohlklingende „Heimarbeitsplatz“ hat eine neue Färbung bekommen. Eingesperrt in die eigenen vier Wände müssen ArbeitnehmerInnen oft damit allein damit fertig werden. Heimarbeit dieses Mal, nicht als Privileg, sondern als Vorschrift und Anweisung, funktioniert nur in Krisenzeiten. Soll damit jetzt wieder Schluss sein?

Wie geht es Ihnen damit? Wie lange geht die Zwangsisolation im Homeoffice, mit Hauslehrer-Dasein und ganztags Kinderbetreuung noch gut. Viele sagen: Auf alle Fälle kein Dauerzustand!

Wie wird sich die Lage weiter entwickeln? Wohin kann das führen?

Die Lösung liegt keinesfalls im Entweder-Oder! Eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung einer post-pandemischen Unternehmenskultur, kann nur ein „Sowohl-Als auch“, als Lösung mit persönlicher Note für jedes einzelne Unternehmen sein.

Das Gute im Schlechten?

Homeoffice alleine kann jedenfalls nicht die Zukunft sein. Vernünftige Manager werden nicht gänzlich auf Homeoffice umsteigen. Aber bestimmt Herkömmliches infrage stellen und Abstand von alten Strukturen nehmen. Das ist das Gute im Schlechten! Wo das sinnvoll ist und wo nicht, das werden bald die erfolgsentscheidenden Fragen sein. Wirksame Manager werden diese Fragen, ohne ihr Team, künftig nicht mehr alleine beantworten.

Was ist jetzt zu tun? Selbstverantwortliches Handeln beginnt jetzt, bei der Vorbereitung der Rückkehr zum „neuen“ Alten. Ein individuell hybrides Modell für moderne Arbeit gewinnt nicht nur an Fahrt, sondern gewinnt auch an Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Wie weit sind Sie in der Vorbereitung des „Danach“? Haben Sie sich bereits Gedanken gemacht, was verändert werden muss, und wie Sie Ihr Team einbinden? Hier geht es nicht um „Best Practise“, sondern um das Finden von individuellen Lösungen für Menschen in Unternehmen. Nutzen Sie die Chance, die Arbeit und das Unternehmen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herum zu bauen. Warten Sie nicht ab, bis andere handeln. Fangen Sie an damit. Jetzt! Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bestimmt wertvolle Ideen im Kopf. Wandeln Sie diese Ideen um, generieren Sie erfolgreiche Unternehmensmodelle für die Zeit nach der Pandemie.

Wie sieht es bei Ihnen im Unternehmen aus?

Homeoffice kann nicht alleine die Zukunft sein. Die alte Konfektionsgröße passt nicht mehr. „Best fit size all“ – gehört der Vergangenheit an und „Best practise“ heißt immer, hinterherzulaufen – wem auch immer, jedenfalls hinterher!

Warum so wenig Kreativität?

Klar ist auch: Viele Managementaufgaben können durchaus von zu Hause aus getätigt werden, allerdings menschlich motivierende Führung nicht. Hier braucht es mehr als eine Ansage, hier braucht es Präsenz. Kluge Administration und zahlreiche Verwaltungsaufgaben passen gut ins Homeoffice. Das Generieren von wirklich Neuem und das Entkoppeln von Kreativität ist eine Angelegenheit von vernetztem neuronalem Austausch von Menschen. Hier braucht es Menschen die gemeinsam etwas weiterentwickeln. Wenn Miteinander zum Füreinander werden soll, dann braucht es partiell reale Zusammenarbeit. Allerdings gib es Bereiche, da kann auch das Homeoffice zum wertvollen Thinktank werden. Ich denke gerade an introvertierte Schöpfernaturen, deren Genialität im Austausch mit sich selber liegt. Hier würde Beethoven sagen: „Wirklich Großes entsteht so gut wie nie in Teamarbeit!“

Die Koordination von Arbeitsaufgaben ist ebenfalls ein Bereich, der im Homeoffice gut bewältigt werden kann. Dagegen Zusammenarbeit, von Hand zu Hand bzw. von Mensch zu Mensch, ist eine Präsenzangelegenheit mit großer Strahlkraft. Ein erstklassiges Fußballspiel kann nicht auf noch so guten Endgeräten virtuell stattfinden. Das klappt nicht! 22 Bildschirme machen noch keine Wirkung und entfalten nicht diese Kraft des WIR, die es braucht um einen Sog zu erzeugen. Die Chance nach der Krise muss spürbar erfühlt werden können. Erst dann wirkt sie. Und jeder, der schon einmal im Stadion war, der weiß wovon ich spreche. Echte Begegnung und das Gefühl der Zugehörigkeit ist keine Sache von Computern, aber eine Voraussetzung dafür, wer Menschen in der Arbeit Sinn, Heimat und Zufriedenheit finden lassen will. Echte Begegnung und das Gefühl der Zugehörigkeit ist eine zutiefst menschliche Bedingung und Erfahrung für Wachstum und Erfolg, – nicht nur im Business.

Was tun sie als nächstes?

Eine schrittweise kluge Rückkehr in die realen Unternehmen steht jetzt an. Nicht nur die notwendigen Schutzmaßnahmen werden dafür getroffen, sondern auch neue Strukturen und Modelle der Zusammenarbeit müssen gefunden werden, ja manchmal sogar neu erfunden werden. Die Üblichkeit zu unterbrechen, kann einen Wettbewerbsvorteil mit sich ziehen, der nicht zu unterschätzen ist. Handeln Sie jetzt! Laden Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Handeln ein.

Machen Sie aus dem Mitbestimmungsrecht eine Mitbestimmungspflicht!

Der Abstand vom Standard alter Strukturen riecht förmlich nach Erfolg und Aufbruch.  Teambildung ist das neue Zauberwort. Die Hoheit der Arbeitsbewältigung und Arbeitsorganisation wird zur neuen Aufgabe für Teams.

Finger weg von Führung!

Gehen Sie, als Führung, ihrem Team aus dem Weg und eröffnen Sie damit neue Möglichkeiten, für Strukturen vom Team fürs Team, zum Wohle jedes Einzelnen und des gesamten Unternehmens. Damit Erfolge kein Zufall sind!

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